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			<title>Sonnabend, 19.06.2010</title>
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			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt; „Reform V“ – ein Name als Programm / Frauenpower in Lehnin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Tour de Kleingarten 2010 neigt sich ihrem Ende zu: die letzten zwei der insgesamt 28 Finalisten stellen sich heute dem Urteil der Jury. Dass der Kalender Monat Juni anzeigt, lässt sich eher ahnen als fühlen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu ungewöhnlich kalter Morgenstunde verschaffen wir uns einen Eindruck von der &lt;strong&gt;Magdeburger&lt;/strong&gt; Kleingartenlandschaft. Und die kann auftrumpfen: Fast 16.000 Kleingärten in 239 Anlagen haben bisher für Magdeburgs Bewohner den Traum vom eigenen Garten erfüllt. Doch wie so oft im Osten der Republik fordern demografischer Wandel, Schrumpfung und Strukturwandel ihren Tribut. Diese Entwicklungsprozesse machen auch vor der Kleingartenlandschaft nicht halt. Doch der Verein „Reform V“, der die Menschen des angrenzenden gleichnamigen Wohngebiets mit privatem und öffentlichem Grün versorgte und versorgt, reagiert progressiv auf den Strukturwandel. Freiwerdende Kleingartenparzellen werden beispielsweise in Streuobstwiesen umgewandelt und erfüllen als öffentliche Grünflächen weiterhin ihre Funktion als „grüne Lunge“. Oder sie werden als so genannte Tafelgärten genutzt, um bedürftige Menschen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prima, wenn Kommune und Stadtverband der Kleingärtner den Verein bei diesem Konsolidierungsprozess unterstützen, zum Beispiel mit Mitteln aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost. Der Rundgang durch die Kleingartenanlage ermöglichte Blicke in hübsche Kleingärten mit einem beachtlichen Anteil an Obst- und Gemüsekulturen – ein Anblick, der den Gärtner zufrieden seufzen lässt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da ist sie, endlich! Wir begrüßen in &lt;strong&gt;Kloster Lehnin&lt;/strong&gt; die erste und leider einzige Vorsitzende eines Kleingärtnervereins auf unserer Bereisung. Trotz vieler Bekenntnisse, so mancher verbandspolitischen Diskussion und vieler Gender-Seminare sind im Kleingartenwesen Frauen in Führungspositionen noch immer ein Phänomen. Warum nur? Dass und wie es geht,  zeigte uns eindrucksvoll Ursula Große, Chefin des landschaftlich einmalig gelegenen Kleingärtnervereins „Klostergrund“, dessen Name auf das nahe gelegenen Luise-Henrietten-Stift hinweist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herausstechendes Merkmal der Lehniner Kleingärtner: Der Verein versteht sich als integrativer Teil des Lehniner Lebens. Das beginnt mit der Partnerschaft mit der kommunalen Kita „Knirpsentreff“, geht über die Wasserversorgung des Diakonissenfriedhofs, Müllsammeln im Wald bis zu Aktivitäten für die Mitglieder der Volkssolidarität. Und auch in Sachen Naturschutz kann sich der Verein sehen lassen. Neben Objekten für den Nützlingsschutz beeindrucken vor allem die riesigen Trockenwiesen mit natürlichem Sedum-Bewuchs, die extensiv gepflegt werden und der Kleingartenanlage ein ganz besonderes Flair geben.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach zwei Stunden verabschieden wir uns von den Brandenburgern und auch voneinander. &lt;strong&gt;Das war sie – die 3481 km lange Tour durch Deutschlands Kleingärten&lt;/strong&gt;. 28 Mal konnten wir uns vom Facettenreichtum des Kleingartenwesens überzeugen. Das Kleingartenwesen  – eine Idee, die sich im Laufe ihrer mehr als 200jährigen Existenz so manches Klischee anstecken lassen musste und immer wieder abgeschüttelt hat. Das Kleingartenwesen – eine Idee, die gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten und zunehmender sozialer Kälte hochaktuell ist, mal abgesehen davon, dass Freizeitgärtner das schönste Hobby der Welt haben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Kleingartenwesen kann die Begleiterscheinungen des Strukturwandels in unserem Land nicht beseitigen. Es kann jedoch helfen, dessen Auswirkungen für die betroffenen Menschen zu mildern.  Diese Aufgabe immer wieder in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken,  ist eines der Ziele des Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“. Hoffen wir, dass uns dies auch 2010 gelungen ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Thomas Wagner&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 219 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 23:00:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Freitag, 18.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/freitag-18-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt; Grüne Stadt am Meer / Zauberhafte Gärten und Märchenlauben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Grüne Stadt am Meer – mit diesem Leitbild wirbt die Hansestadt &lt;strong&gt;Rostock&lt;/strong&gt; für ihre grünen Lungen. Es sind im Wesentlichen die Kleingartenanlagen, die insbesondere in den verdichteten Wohnquartieren viel Grün in die Stadt bringen. Davon konnte sich die Bundesjury am Beispiel der Kleingartenanlage „Wiesengrund“ in Lichtenhagen überzeugen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus den nahe gelegenen Geschosswohnungen strömen die Menschen in die begehrten Gärten. Eine aktive Kleingärtnergemeinschaft prägt das Stadtteilleben: Sie liefert Obst an die Tafel und arbeitet mit Schulklassen eng zusammen. Ach ja: Wir erleben erstmals seit Beginn unserer Bereisung vor 12 Tagen mittlere Temperaturen und einen bewölkten Himmel. Eine willkommene Abwechslung zum hochsommerlichen Wetter der letzten Tage. Eine Kleingartenanlage mittags bei 30 °C zu besichtigen und zu bewerten ist immer auch ein klein wenig stressig. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwischenhalt am Schloss Schwerin in der Landeshauptstadt. Danach Weiterfahrt gen &lt;strong&gt;Ludwigslust&lt;/strong&gt;, zum zweiten Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern, benannt nach dem bekannten barock-klassizistischen Sommerschlösschen Herzog Friedrichs, welches Zentrum und Ursprung der Stadt ist und dem ein Park des berühmten Landschaftsarchitekten Lenne zugeordnet ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Verein in Ludwigslust heißt genauso wie der eben besuchte, nämlich &quot;Wiesengrund&quot;. Liegt vermutlich daran, dass es so viele nasse Wiesen in Mecklenburg-Vorpommern gibt. 74 Parzellen verteilen sich auf eine Fläche von 3,7 ha. Es gibt keine Leerstände in der Anlage, einige junge Familien und einen ganz ordentlichen Alterdurchschnitt. Auch sonst wirken die Vereinsvorderen nicht unzufrieden mit sich und ihrer Situation – der Vorsitzende stellt Anlage und Verein mit launigem Humor vor. Bei unserem Rundgang schauen wir immer wieder durch schmale Türen in zauberhafte Gärten. Einen wesentlichen Teil des Charmes machen die kleinformatigen Original-Backsteinlauben aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts aus. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir in die Gärten hinein wollen, gibt es allerdings Probleme. &quot;Die haben das nicht so gerne&quot;, sagt der Vorsitzende und meint die Pächter. Sei´s drum: eine nach 26 besuchten Kleingartenanlagen abgehärtete Jury kann auch das nicht erschüttern: Wir dringen erfolgreich in mehrere Gärten ein. Anschließend zwei Stunden Fahrt über die Landesgrenze nach&lt;br /&gt;Sachsen-Anhalt. Unser Ziel: Magdeburg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann, Martin Rist&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 318 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 22:00:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Donnerstag, 17.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/donnerstag-17-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt; Wir sind ganz oben / Refugium für Pflanze, Mensch und Tier&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir ganz oben – so werben die Kleingärtner in Schleswig-Holstein für Ihr Hobby und ihre Heimat. „Oben“ spürten die Jurymitglieder auf ihrer Fahrt mehr und mehr: Norddeutsche Lebensart, Moor und Marsch, Windräder bis an den Horizont, Krabbentoasts und Kutterscholle begleiteten uns heute in Richtung &lt;strong&gt;Lägerdorf&lt;/strong&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lägerdorf, eine Gemeinde nicht weit entfernt von Itzehoe steht denn auch ganz oben mit Superlativen: es ist mit  2.700 Einwohnern und einer Kleingartenanklage mit 88 Kleingärten die kleinste Kommune, die im Finale des Wettbewerbs „Gärten im Städtebau“ angetreten ist. Diese kleine Gemeinde besaß jedoch den Mut, die vorherrschenden Eigenarten und Problem ungeschönt darzustellen: Abwanderung von 300 Einwohnern in nur drei Jahren, Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen aufgrund unternehmerfreundlicher Steuergesetze und auch in der Kleingartenanlage sind 15 von 88 Parzellen nicht verpachtet. Allen Schwierigkeiten zum Trotz: Kommunalpolitik und Kleingärtnergemeinschaft lassen den Kopf nicht hängen, denn der Wind dreht sich offenbar. Kleingärten werden in jüngster Zeit wieder verstärkt nachgefragt, z. B. von Hartz-IV-Empfängern mit zunehmender Tendenz. Der Kleingärtnerverein ist eine feste und beständige Größe in Lägerdorf, arbeitet eng mit anderen Vereinen und der Kommune zusammen.  Alle Bürger Lägerdorfs sind herzlich willkommen in der Kleingartenanlage – nicht nur zum „Tag des offenen Gartens“. Dass sich ein Besuch jederzeit lohnt, kann die Jury nur bestätigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es war ein angenehmer Nachmittag bei den Gartenfreunden des Vereins „Neugrabener Moor“ in &lt;strong&gt;Hamburg-Harburg&lt;/strong&gt;. Die kompetente und engagierte Vorstellung der Vereinsaktivitäten und besonders der ökologischen Projekte durch den Vereinsvorsitzenden Gartenfreund Braukmann, der gleichzeitig die Aufgabe des Fachberaters übernimmt, machte die Jury neugierig auf mehr. Und so hielten wir es nicht lange aus im schmucken Vereinsheim, um zu besichtigen, was die Mitglieder mit viel Eigeninitiative auf den Weg gebracht hatten. In einem attraktiven Gebäude, das einer Bauernkate nachempfunden ist, werden interessierten Bürgern und Gartenfreunde verschiedenste naturschutzfachliche Objekte – vom Fledermausunterschlupf bis zur Insektennistwand – präsentiert. Ein Imkerstand und ein prachtvoller, fachlich hervorragend angelegter Bauerngarten mit bunt blühenden Stauden und Kräutern ergänzen das Projekt.  Interessantestes Teilstück der Kleingartenanlage ist jedoch ein zentral gelegener Erlenbruch – ein natürlich gewachsenes Feuchtbiotop beachtlicher Größe, das über einen Holzsteg erschlossen ist. Natur pur inmitten einer Kleingartenanlage – das ist ein nicht alltägliches Erlebnis. Ein weiteres Highlight ist eine Kernobst-Allee, in der alte Kernobstsorten von ausgewiesenen Experten – allesamt Kleingärtner – gepflegt und erhalten werden. Mit hanseatischer Gründlichkeit haben die Harburger Kleingärtner ein für den Stadtteil bedeutendes Naturerlebnisprojekt auf den Weg gebracht.  Dass sie für die Umsetzung dieses Projekts ansehnliche Sponsorengelder einloben konnten, spricht für eine gute kommunale Vernetzung der Kleingärtner und unterstreicht ihre besondere Form der Eigeninitiative. Sie schauen einfach über den Gartenzaun hinweg – und zwar hanseatisch gründlich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 295 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 22:30:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Mittwoch, 16.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/mittwoch-16-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Grün-weiß-gelb sind unsere Farben / Eine Gemeinde erfindet sich neu / Harmonie in Bremen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Vereins-Chor des Kleingärtnervereins „Gunther“ in &lt;strong&gt;Braunschweig&lt;/strong&gt; begrüßte uns mit dem Lied von den Kleingärtnerfarben und ließ uns ahnen: das ist eine feste Kleingärtnergemeinschaft. Wir wurden nicht enttäuscht – die Guntheraner sind multitalentierte und engagierte Kleingärtner. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie gestalten das Erntedankfest der nahe gelegenen Christuskirche, betreuen in ihrer Kleingartenanlage Senioren eines Seniorenstifts im Stadtteil und unterhalten eine eigene Koch- und Volkstanzgruppe. Gemeinsame Aktivitäten schweißen zusammen, fördern den Gemeinsinn und machen stark in schwierigen Situationen. Und solche hatten sie: Für die Erweiterung des Unternehmensgeländes von Volkswagen mussten die Guntheraner nur vier Jahre nach der Vereinsgründung  ihre Anlage räumen und an anderer Stelle neu beginnen. Das ist zwar nun schon gut 20 Jahre her, hat die Mitglieder des Vereins aber nachhaltig geprägt. Sie halten noch heute zusammen wie Pech und Schwefel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wathlingen&lt;/strong&gt; in Niedersachsen: ländliche Gemeinde, 6.400 Einwohner, davon 800 Bürger mit Migrationshintergrund aus 17 Nationen. Wer es sich leisten kann, zieht nach dem Berufsleben zurück in die bequeme Stadt, nach Celle oder Hannover. Neue Jobs sind schwer zu finden nach dem Verlust von 600 Arbeitsplätzen in der angrenzenden Kali- und Salzindustrie. Was tun in dieser Situation? Jammern und resignieren? Von Anderen fordern? Wathlingens Bürger gehen einen anderen Weg. Sie rücken zusammen und finden gemeinsame Lösungen für die Zukunft.  Dabei spielen Vereine und Verbände eine große Rolle in diesem wunderschönen Dorf.  Mit dabei ist auch der Kleingärtnerverein „Wathlingen“ mit seinen 43 Gartenpächtern, die das Gemeindeleben nachhaltig mit gestalten. Davon zeugen Gartenpatenschaften mit dem örtlichen Kindergarten sowie mit der Schule. Neue Impulse für die Region verspricht der 4-Generationen-Park. In zahlreichen Gesprächen haben Politik, Verwaltung, Bürger und Vereine ihre neue Gemeinde geplant. Zu diesem Projekt, das 4 Lebensphasen darstellen soll, gehören Einrichtungen der Jugendhilfe, eine Schulmensa, ein kleines Kino und so fort. Das alles entsteht in der Nähe  des Kleingärtnervereins, der mit seinen sozialen Aktivitäten Teil des Projekts ist.  In Wathlingen stehen alle Bürger für ihre Gemeinde beisammen. Gerne wären wir noch dort geblieben, um beim ersten Spatenstich für den 4-Generationen-Park in der kommenden Woche dabei zu sein. Doch uns rief die Pflicht und der nächste Besichtigungstermin in Bremen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Steht der Name der Kleingartenanlage ‚Harmonie’ in &lt;strong&gt;Bremen&lt;/strong&gt; stellvertretend für das Miteinander der Kleingärtner im Verein und für den Umgang mit der Nachbarschaft?“ Diese Frage stellten wir uns als Bundesjury auf der Fahrt nach Bremen.  Um es vorwegzunehmen: Die Mitglieder des Vereins sind bei der Namensgebung ihrem Herzen gefolgt. Denn der Verein kooperiert nicht nur mit der Organisation „Seelenpflege“, einem Netzwerk für seelisch kranke Menschen, sondern unterstützt ebenso engagiert das „Lerngarten-Netzwerk“. Herta Kindereit, Fachberaterin des Vereins drückte es so aus: „Gärtnern und der Verein liegen mir am Herzen.“ Das haben wir gespürt beim Besuch der zwei Gärten, die sie im Verein pflegt: Dort mag jeder selbst kommen und staunen…&lt;br /&gt;Ein zünftiger Grillabend rundete die Visite in Bremen ab und wird  – wie viele Einladungen zuvor – nicht zur Gewichtsreduktion der Jury-Mitglieder beitragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 215 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 22:30:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Dienstag, 15.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/dienstag-15-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsam stark in Castrop-Rauxel / Zu Gast bei Freunden in Hannover&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Kleingärtner sind Mannschaftsspieler. Davon konnte sich die Bundesjury bei den „Spredey“-Kleingärtnern in Castrop-Rauxel überzeugen. Die Spredey-Mannschaft ist gut aufgestellt –  ein jeder auf der Position, die ihm liegt und für die er Verantwortung übernehmen kann und will. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Vereinsvorsitzende dirigierte das multikulturelle Mittelfeld und schlug präzise Pässe zu seinen Sturmspitzen, wie dem Fachberater und der Kindergruppenchefin des Vereins, die beispielsweise die Zusammenarbeit mit der Grundschule aus der Nachbarschaft koordinieren. Der Verein stellte eindrucksvolle Projekte wie die „Woche der offenen Pforte“, , den „Tag der fliegenden Singles“ (gemeint sind Solitär-Bienen) und das Projekt „Fair Trade“ vor. Weitere wichtige Mannschaftsspieler in Castrop-Rauxel sind auch der Bürgermeister und der Gartenamtsleiter der Stadt. Die Castrop-Rauxeler funktioniert als Ganzes, Spielfreude und gute Taktik lassen die Truppe ganz vorn mitmischen bei der Meisterschaft der Kleingärtner. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Gast bei Freunden war die Bundesjury in der niedersächsischen Landeshauptstadt. In der  Stadt der Gärten – wie sich Hannover selbst nennt – glänzen gerade die Kleingärtner durch ein breit gefächertes gartenkulturelles Engagement. Ganz vorn dabei sind die Mitglieder des Vereins „Tiefenriede“. Niedrige Hecken gewähren dem Besucher Einblick in bunte Gärten – liebevoll und kreativ gestaltet von ihren Nutzern. Aber damit nicht genug: Viele Kleingärtner beteiligen sich an der Aktion „ Die offene Pforte“, die inzwischen zu einer festen Institution Hannoverscher Gartenkultur geworden ist. Wer seine Gartenpforte für andere öffnet, der pflegt auch gute Nachbarschaft, z. B zu den Senioren des nahe gelegenen Seniorenstifts, zum Flüchtlingsheim und zum Sportverein nebenan.  Wir haben uns wohl gefühlt in „Tiefenriede“, auch bei einem Glas Sekt und Saxophonklängen zum Abschied.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 295 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 21:30:00 +0200</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/dienstag-15-06-201/</guid>
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			<title>Montag, 14.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/montag-14-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rote Karte für die Politik / Schüler laufen für ihr Gartenhaus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das geplante Sparpaket der Bundesregierung hat Schlagseite bekommen: das konnte die Bundesjury heute bei den Kleingärtner in Neunkirchen nahe Saarbrücken deutlich spüren. Den konkreten Sparzielen bei Hartz IV und bei unteren Einkommensschichten steht nichts Konkretes – schon gar keine Sparziele – bei Menschen der  oberen Einkommensbereiche gegenüber. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was Kleingärtner an Leistungen für DIE Menschen erbringen, bei denen die meisten Kürzungen zu erwarten sind, davon konnte sich die Bundesjury heute im Verein „Wellesweiler“ gründlich überzeugen. „Seit dem wir Hartz IV haben, steigt die Nachfrage nach Kleingärten in Neunkirchen spürbar“, teilte der Vorsitzende der Saarländer Kleingärtner, Wolfgang Klos, mit. Weitere 150 bis 170 Kleingärten könne man in der Stadt zusätzlich gebrauchen, so Klos weiter. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Stadtvertreter und Kleingärtner des Stadtverbandes arbeiten Hand in Hand, um mehr Kleingärten für bedürftige Bürger zu schaffen, z. B. durch Umwandlung von Grabeland in gesichertes Kleingartenland. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass die Kleingärtner des für den Bundeswettbewerb nominierten Vereins bedürftigen und unbeschäftigten Bürgern eine würdevolle und sinnstiftende Beschäftigung bieten, dafür spricht handfeste Statistik: Ungefähr 35% der Mitglieder des Vereins gehören zur Gruppe der Hartz IV-Empfänger. Fazit: In Neunkirchen können Kleingärtner nicht soziale Disparitäten der Gesellschaft abschaffen. Aber sie mildern die Folgen, indem sie als Gemeinschaft einer sozialen Gruppe von Menschen Perspektiven und sozialen Halt bieten – eine Aufgabe eigentlich von Staat und Kommune. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Urteil: Die Kleingärtner aus Neunkirchen haben sich für das Endspiel qualifiziert. Die rote Karte geht an einige gelbe Trikotträger in der Bundesregierung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Teil II&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mit Kopf, Herz und Hand sind Grundschüler und Lehrer, Kleingärtnervorstand und Vereinsmitglieder des Kleingärtnervereins „Steinbüchel“ im Schulgarten auf dem Gelände der Kleingartenanlage aktiv. Gemeinsam mit dem Vereinsfachberater pflanzen und ernten die Kinder Erdbeeren, Tomaten, Salat und Erbsen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Schulgarten wird im Rahmen der Ganztagsbetreuung der Grundschule und im Kontext des Sachkundeunterrichts intensiv genutzt. Hier wird Kooperation gelebt – das zeigt der gute Pflegezustand des Schulgartens. Denn wichtigstes Kriterium für das Fortbestehen eines solchen Projekts ist die Betreuung während der Ferien. Hier haben die Lehrer und Schüler in den Kleingärtnern des Vereins treue Verbündete gefunden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass eine Schulgartenpatenschaft immer wieder mit viel Fantasie und Kreativität belebt werden muss und kann, haben &lt;br /&gt;Schüler und Lehrer der Grundschule eindrucksvoll bewiesen. Für ein neues Gartenhaus liefen sie auf einem Sponsorenlauf um die Wette: 3000 EURO spülte diese Aktion in die Kasse der Schüler: Das war Geld genug, um ein neues Gartenhaus als Grünes Klassenzimmer in der Kleingartenanlage „Steinbüchel“ einweihen zu können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 485 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 21:30:00 +0200</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/montag-14-06-201/</guid>
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			<title>Sonnabend, 12.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/sonnabend-12-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Halbzeit&lt;/strong&gt;     &lt;br /&gt;Die erste Bereisungswoche liegt hinter uns: 15 der 28 für den Bundeswettbewerb nominierten Kleingartenanlagen wurden bereits besichtigt. Drei Kleingärtnervereine aus drei Bundesländern stellten sich heute den kritischen Fragen der Jury. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute war Tag der Medien und der politischen Anteilnahme. Im Verein „Exerzierplatz“ in Karlsruhe drückte viel politische Prominenz den Kleingärtnern die Daumen. Neben dem Bürgermeister der Stadt standen einige Fraktionsvorsitzende des Stadtrates Rede und Antwort. Beeindruckend, wenn das Kleingartenwesen eine so große Rolle in der Kommunalpolitik spielt, denn auch Landtags- und Bundestagsabgeordnete zeigten ihre Verbundenheit mit den Kleingärtnern der Anlage „Exerzierplatz“. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schwere Medienarbeit dagegen in Rheinland-Pfalz: Ein Drehteam des SWR nahm sich viel Zeit, um der Bundesjury bei der Besichtigung der Kleingartenanlage Süd-Schöngewann“ in Ludwigshafen über die Schulter zu schauen. Das wirklich üppige Mittagessen im Anschluss an die Begehung wird nicht unbedingt zur Körpergewichtsreduktion der Jury-Mitglieder beitragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kleingärtner des Vereins „Mainz-Kastel“ in Hessen ließen die Jury durch eine Weinkönigin und hiesigem Sekt willkommen heißen. Die Landesvorsitzende der hessischen Kleingärtner, Sigrid Kurzidim ließ es sich nicht nehmen, die Jury persönlich in Hessen zu begrüßen. Mit einer Weinprobe und einer zünftigen Brotzeit klang der Tag in gemütlicher Runde aus. Am morgigen Sonntag ruhen sich Jury und Busfahrer aus. Nach einer Woche ununterbrochener Reise muss eine längere Fahrpause eingeschoben werden. Wir werden die Gelegenheit nutzen auszuschlafen und neue Kräfte für Teil zwei der Tour de Kleingarten zu sammeln.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 176 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 21:00:00 +0200</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/sonnabend-12-06-201/</guid>
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			<title>Freitag, 11.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/freitag-11-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Einer für Alle – Alle für Einen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Integration wird große geschrieben bei den Kleingärtnern in Amberg (Bayern) und Herlikofen bei Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass Kleingärtner und Kleingärtnervereine gute Orte für die Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund sind, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Gärtnern ist ein Urbedürfnis aller Menschen und funktioniert trotz Sprachbarrieren und kultureller Unterschiede jederzeit und überall. Der Austausch von Setzlingen und Sämlingen, Ernteprodukten und Tipps über den Gartenzaun ist für Kleingärtner selbstverständlich. In den Kleingärtnervereinen, die heute besichtigt wurden, ist Integration der Normalfall, denn in beiden Anlagen gehören 50% der Mitglieder zur Gruppe der Aussiedler. Diese neuen Mitbürger sind durch die Kleingärtnergemeinschaft behutsam in ihre neue Heimat hineingewachsen und haben sprichwörtlich Wurzeln geschlagen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben uns sehr wohl gefühlt im Süden Deutschlands, denn in beiden Kleingartenanlagen wurden wir mit bayerischer bzw. schwäbischer Herzlichkeit empfangen. Selbstredend, dass es in Amberg eine zünftige Brotzeit gab: Weißwürste! Und Christine aus Herlikofen bekam von der Jury ein Ständchen zum Geburtstag. Christine feierte heute ihren 12. Jahrestag – der Kleingärtner-Nachwuchs ist also auch bereits da.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 344 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 22:00:00 +0200</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/freitag-11-06-201/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Donnerstag, 10.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/donnerstag-10-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rekordverdächtige Werte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nein – wir werden an dieser Stelle nicht die Zwischenergebnisse der Bundesjury verkünden – darauf müssen die Wettbewerbsteilnehmer noch bis zum 16. Oktober warten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn dann erfahren alle beteiligten Kleingärtnervereine und Kommunen im Berliner Palais am Funkturm, wer Gold, Silber und Bronze erkämpft hat und wer wirklich die Besten der Besten sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber rekordverdächtige Werte gab es heute sehr wohl zu melden: Wir reden vom Wetter: Nach dem Weckruf mit Gewittergrollen pünktlich um 6.00 Uhr morgens behielt das Wetter einen langen Tages-Atem: Rekordverdächtige 30 °C zeigte das Thermometer, als wir uns gegen 16.30 Uhr von Sömmerda in Richtung Bayern verabschiedeten.  Gute Bedingungen für die heutigen Wettbewerbs-Favoriten: Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten die Kleingärtner des Vereins „Neues Leben“ in Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) und des Vereins „Vor dem Riedtore“ in Sömmerda (Thüringen) prächtig blühende Gärten und eine jeweils aktive Kleingärtnergemeinschaft, die das Gemeindeleben mit viel Freude und Engagement bereichert. Possierlich war die Kulturdarbietung von Knirpsen des Hohenmölsener Kindergartens, der schon viele Jahre mit dem Kleingärtnerverein zusammenarbeitet.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch ein Rekord war zu vermelden: Wir fuhren heute die bisher längste Zwischenstrecke: nämlich 320 km zwischen Sömmerda und Amberg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 475 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/donnerstag-10-06-201/</guid>
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			<title>Mittwoch, 09.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/mittwoch-09-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Besuch im Dreiländereck – die größte Kleingartendichte in Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Drei Kleingartenanlagen in drei Bundesländern standen heute auf dem Programm: „Am Wasserwerk“ im sachsen-anhaltinischen Landsberg, „Seilbahn“ im sächsischen Leipzig und „Altenburg-Ost“ im thüringischen Altenburg. Dort, in dieser wunderschönen Residenz- und Skatstadt haben wir für heute Nacht auch unsere Zelte aufgeschlagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch zurück zum Kleingartenwesen: Dessen Vielseitigkeit hat die Bundesbewertungskommission heute eindrucksvoll erleben können. In Landsberg beispielsweise wurden freigewordene Parzellen zu einer lauschigen Sitzecke umgestaltet – ein Angebot nicht nur an Mitglieder des Vereins. Die Leipziger dagegen haben in ihrer traditionsreichen Kleingartenanlage gleich zwei Kleinode eingerichtet: einen Seniorengarten für ältere Menschen, die einen Kleingarten nicht mehr aus eigener Kraft bewirtschaften können sowie einen „Garten der Begegnung“, der von jedermann stunden- oder tageweise genutzt werden kann. Ein interessantes Angebot an die Stadtteilbevölkerung, wie wir meinen. Die Altenburger Kleingärtner trumpfen mit mehreren Tafelgärten und einem Lehrgarten mit Kleinbiotop auf. Beide Projekte wurden von der Vereinsgemeinschaft mit viel Engagement entwickelt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;So unterschiedlich die vorgestellten Projekte auch sein mögen – eines haben sie gemeinsam: sie werten die Kleingartenanlagen auf und machen sie attraktiv für Besucher und Vereinsmitglieder gleichermaßen. Und noch etwas: Wir waren heute in der Region mit der größten Kleingartendichte Deutschlands unterwegs. So kommen beispielsweise in der Stadt Landsberg auf 8.400 Einwohner rund 5.600 Kleingärten, in der Kleingartenhauptstadt Leipzig ganze 40.000 Kleingärten auf 500.000 Einwohner  – stolze Zahlen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch heute begleitete uns wieder lachender Sonnenschein den ganzen Tag lang: und über 30°C mittags in einer Kleingartenanlage wollen wir uns einfach nicht beschweren. Übrigens muss sich keines der Kommissionsmitglieder Gedanken darüber machen, dass es an Körpergewicht abnehmen könnte: In der unseren Kleingärtnern so typischen Fürsorglichkeit werden wir wirklich an jedem Besichtigungsort mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnt. Danke auch dafür. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 93 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/mittwoch-09-06-201/</guid>
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			<title>Dienstag, 08.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/dienstag-08-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sachsen ist stolz auf seine Kleingärtner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Großer Bahnhof in Dresden-Altleuben und Torgau für die Bundesbewertungskommission! Informationen aus erster Hand zum Vereinsgeschehen gab es von den Vorsitzenden der Kleingärtnervereine „Dresden-Altleuben“ und „Eilenburger Straße“. Doch auch in beiden Kommunen ließen es sich die Bürgermeister – in Dresden Dirk Hilbert und in Torgau Andrea Stauder – nicht nehmen, die Jury persönlich zu begrüßen und gemeinsam mit ihren Fachleuten die Aspekte der städtebaulichen Bedeutung des Kleingartenwesens für ihre Kommunen facettenreich darzustellen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stichworte wie Kommunale Förderung des Kleingartenwesens, Kleingartenbeiräte oder Kleingarten-Entwicklungspläne seien hier genannt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber damit nicht genug: der Präsident des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner, Peter Paschke,  stand gemeinsam mit Staatssekretär Herbert Wolff, der in Vertretung des Staatsministers Frank Kupfer anwesend war, der Jury Rede und Antwort zur Kleingartenpolitik des Freistaates. Wolff führte aus: „So bearbeiten beispielsweise die Vereinsmitglieder des heute gastgebenden Kleingärtnervereins „Dresden-Altleuben“ eine Gartenparzelle mit Menschen mit geistiger Behinderung. Dieses soziale Engagement ist vorbildlich. Diese Gemeinnützigkeit und das soziale Engagement rechtfertigen den Schutz des Kleingartenwesens durch die Gesellschaft. Damit das Kleingartenwesen auch in Zukunft seine Leistungsfähigkeit entfalten kann, wird sich die sächsische Staatsregierung auch weiterhin für den Fortbestand dieses Schutzes einsetzen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fazit: Heute gab es für die Jury Top-Informationen aus erster Hand, weil in Sachsen viele  Hände zusammenarbeiten. Wir sind gespannt, ob wir in den nächsten Tagen noch einem „Kleingartenminister“ als Gesprächspartner begegnen, wie Jury-Chef Jürgen Sheldon es besonders treffend ausdrückte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 200 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/dienstag-08-06-201/</guid>
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			<title>Montag, 07.06.2010</title>
			<link>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/montag-07-06-201/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Durchwachsenes Wetter, fantasievolle Kleingartenanlagen… und wir machen weiter!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach Dauerregen in der Nacht empfingen uns auch heute Morgen graue Wolken, aus denen es nach wie vor goss. Sind die in diesem Jahr so hartnäckig gewesenen Eisheiligen schon wieder zurück? Nein, wir glauben das nicht. Mit dem uns Gärtnern so eigenen Optimismus und viel Sonne im Herzen machten wir uns auf den Weg und besuchten die Kleingarten-Champions des ersten Tages. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was erwartete uns? Natürlich hatte die Jury die sorgfältig zusammengestellten und eingereichten Bewerbungsunterlagen studiert und wartete gespannt auf die Präsentation vor Ort. Die durchaus fantasievollen Vereinsnamen der Favoriten machten uns neugierig auf mehr. Was würden uns die Kleingärtner der Anlagen „Am Fuchsberg“, „Lange Gurke“ und „Fleißige Hand präsentieren?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt, am Abend des ersten Bereisungstages, wissen wir mehr über fleißige Hände, lange Gurken und die Fuchsberger. Im Moment sitzt die Jury beisammen und berät über die Punkteverteilung. Fazit: Ein gelungener Auftakt mit guter Medienpräsenz: Kollegen von Rundfunk, Regional-TV und aus dem Tageszeitungs-Geschäft bekamen ihre vielen Fragen von geduldigen Jurymitgliedern beantwortet. Wir sind auf dem Weg nach Sachsen und freuen uns morgen auf die Besichtigung der Dresdner Kleingartenanlage. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S.: Natürlich kam die Sonne pünktlich zur Bewertung heraus: Beste Voraussetzung, mit guter Laune weiter zu touren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Werner Heidemann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Heute absolvierte Strecke: 283 km&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.kleingarten-bundeswettbewerb.de/montag-07-06-201/</guid>
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