- > Wettbewerb » Bedeutung
Perspektiven eröffnen: Zur Bedeutung des Bundeswettbewerbs
Der Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" wurde 1951 ins Leben gerufen. In diesem Jahr findet er zum 22. Mal statt. Er steht unter der Überschrift: "Leben und begegnen im Grünen“. Das Motto spielt an auf den Umbruch, in dem sich die Städte in Ost- wie Westdeutschland gegenwärtig befinden. Der wirtschaftliche Strukturwandel und die sich verändernde Zusammensetzung der Bevölkerung verlangen nach neuen städtebaulichen Antworten und Ideen der Stadtentwicklung.
Das Kleingartenwesen ist aufgerufen, sich aktiv mit eigenen Lösungen einzubringen. Kleingärtnervereine können nicht die Ursachen von Arbeitslosigkeit, Bevölkerungsschwund oder sozialer Desintegration beseitigen. Aber sie können die Auswirkungen dieser Entwicklungen mildern, indem sie Perspektiven eröffnen, einen sinnstiftenden Ausgleich im Grünen schaffen und sich als sozialer Akteur positionieren. Wie dies gelingen kann, lässt sich in jenen Kleingartenanlagen beobachten, die dank des ehrenamtlichen Engagements der Pächterinnen und Pächter zu Orten des menschlichen Miteinanders werden. Das gemeinsame Gärtnern ist hier nur der Anfang.





